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  • Last Modified: Mittwoch 18 Mai 2022, 13:47:09.

Am gestrigen Sonntag, 15. Mai 2022
wurde unser bisheriger Pfarrer Dr. Martin Hauff in sein neues Amt als Dekan eingsetzt.
Einige Gemeindeglieder und Bläser haben am Gottesdienst in der 
Stadtkirche in Ravensburg teil genommen.

Wir wünschen ihm einen guten Start und ein segensreiches Wirken am neuen Wirkungsort.

Investitur Martin 01

Investitur Martin 02

Investitur Martin 03

 

 

Workshop anlässlich des Chorleiterlehrgangs am 22.1.2022 mit

LPW Werner Petersen von der Nordkirche

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Moin – so hat uns Werner Petersen im Bernhäuser Forst begrüßt. Ein richtiges "Nordlicht" wie man im Süden so sagt. Werner Petersen ist Landesposaunenwart der Nordkirche (Nordelbische Posaunenmission) und Tubist – von ganzem Herzen - mit der Blockflöte hat er nichts, aber auch gar nichts am Hut.

"Moin zusammen" – so heißt ein Heft mit seinen Kompositionen – und die haben es in sich. Das konnten wir 6 BläserInnen vom Posaunenchor Langenau live erleben. Wisst ihr, wie eine stürmische See (egal ob Ost- oder Nordsee) in Musik erklingt? Schon das Dirigat hat bei mir leichte Übelkeit ausgelöst, geschweige denn die Wellenbewegungen im Chorsatz. (Als Flügelhorn bin ich froh, hat Petersen nicht eine Bergwanderung in den Alpen vertont – diese Höhen hätte ich auch im Alt nie geschafft).

Zurück zum Workshop – wir haben viele seiner Stücke angespielt – sehr viele 8-stimmige Sätze – alle phantasievoll, herausfordernd in allen Stimmen. Ergriffen vom LaPo-Feeling 2014 in Ulm, hat er in der Jubiläumsfanfare zum 25. Geburtstag des Deutschen Posaunendienstes Deutschland e.V. neben dem "Nun danket alle Gott" und dem "Gloria" das Große Glockengeläut vom Ulmer Münster achtstimmig für BläserInnen gesetzt – eine Wohltat für die schwäbische Posaunenchorseele.

Jazzig, swingend, vielstimmig sind seine Kompositionen, ganz viele Versetzungszeichen gehören dazu – und, wenn meine Finger kurz vor dem Verknoten waren, habe ich einfach den Sound genossen.

Liebe Tuba-SpielerInnen – Werner Petersen, selber Tubist, hat ein großes Herz für euch alle und verlangt einiges an Virtuosität in der Melodieführung – hat aber auch Verständnis, dass die Kraft irgendeinmal aufgebraucht ist -s. Notenbeispiel.

Peters01

Fazit: Es war schön, wieder einmal im Forst zu sein – mit ca. 70 Bläserinnen und Bläsern einen Nachmittag lang zu spielen, in der Musik zu schwelgen und Werner Petersen zu erleben. Mit vielen Hinweisen auf Melodiezitate, musikalische Gedanken und mit kleinen Anekdoten hat er seine Stücke erläutert. Bei der musikalischen Gestaltung half Petersen mit passenden Bildern seine Ideen umzusetzen, humorvoll und mit vollem Körpereinsatz. Schön war's. Danke! Christine Zwicker

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Peters03

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Deutscher Orchesterwettbewerb in Langenau zu Gast

Langenau (hjh) Deutschlands größte Meisterschaft für Amateurorchester kam am Sonntag, 10. Oktober 2021 zum  Evangelischen PosaunenChor nach Langenau.

„In diesem Jahr ist alles anders – aber wir freuen uns sehr, dass der Wettbewerb nach einer Sommerpause nun auf Hochtouren läuft“, sagt Prof. Dieter Kreidler, Vorsitzender der Gesamtjury.
 „Wohlwissend, dass die Proben- und Arbeitsbedingungen nicht ideal sind und von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt sind, freuen wir uns doch sehr über das große Interesse der Orchester, an dem Wettbewerb auch unter den veränderten Bedingungen teilzunehmen“.
Rund 60 nationale Ensembles mit rund 3000 Musikerinnen und Musikern nehmen derzeit an dem vom Deutschen Musikrat getragenen virtuellen Orchesterwettbewerb teil.

Eigentlich war alles ganz anders geplant.
Im November 2019 traten die Langenauer Posaunenchorbläser*innen unter der Leitung von Chorleiter Hans-Jörg Häge beim Landesorchesterwettbewerb in Metzingen in der Kategorie "Posaunenchöre" an, bekamen einen Preis und als Kategoriebester die Weiterleitung zum deutschen Finale des Orchesterwettbewerbes nach Bonn über Himmelfahrt 2020.
Das Hotel und die Mietwagen waren bereits gebucht, da machte die Coronapandemie einen Strich durch die ganzen Planungen.

In diesen Wochen und Monaten sind nun die Aufnahmeteams in Deutschland unterwegs und nehmen die musikalischen Beiträge unter einheitlich gesetzten und dadurch vergleichbaren Klangstandards in professioneller Tonqualität auf.
Die Ensembles präsentieren ihr Programm unter Corona-Schutzbedingungen wie bei einem normalen Wettbewerbsauftritt.
 
Am 10. Oktober 2021 war es dann soweit und der Posaunenchor nahm am virtuellen Deutschen Orchesterwettbewerb „virtuell. virtuos.“ teil.

Im Wettbewerbsprogamm präsentierten die Langenauer Kirchenmusiker das viersätzige Pflichtstück "Divertimento für Blechbläser" von Stefan Mey mit Zitaten aus Werken von L.v.Beethoven, das 10stimmige zeitgenössische Werk "Horn des Phönix"  von Christoph Georgii, "Sestetto" von Jürgen Pfiester und das "Allegro" aus dem Concerto B-Dur von Antonio Vivaldi.

Als Beobachter des Deutschen Musikrates reiste Herr Helmut Schubach, Projektleitung des Deutschen Orchesterwettbewerb, aus Bonn an. In seiner Begrüßung freute er sich über unser Engagement in dieser besonders auch für Musiker und Künstler so harten Coronazeit. Nach seinen Angaben nehmen ca. 60% der ursprünglich zum DOW-Finale nach Bonn gemeldeten Ensemble an dem virtuellen DOW teil.  

Für Kirchenmusiker Hans-Jörg Häge und seine Musiker*innen war es wichtig, den Spannungsbogen nach dem Erfolg in Metzingen nicht einfach abreißen zu lassen, sondern mit der Teilnahme am virtuellen Finale das Projekt "Deutscher Orchesterwettbewerb" stimmig abschließen zu können. Und das scheint nach Aussagen alle Teilnehmenden gelungen.     

Die Audio- und Videoaufnahmen werden den Orchestern im Anschluss kostenfrei für die eigene Medienarbeit zur Verfügung gestellt. Das Team des Deutschen  Orchesterwettbewerbs wird die Aufnahmesessions in den sozialen Medien unter den Hashtags #Abstandundzusammenhalten, #GemEinsameSpitze und #VirtuellVirtuos begleiten und dokumentieren.

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden nach Abschluss aller Aufnahmen im November 2021 von einer Jury bewertet und ausgezeichnet.

Mit einem wunderschönen Programm unter dem Motto:
"Geh aus mein Herz und suche Freud" wollten wir unsere ZuhörerInnen mit einem Abendständchen am Sonnenhof und in der Wörth erfreuen.
Nach genauer Beobachtung verschiedener Wetterapps und einigen abstimmenden Telefonaten wurde beschlossen es zu riskieren und so trafen wir uns am Sonnenhof.
Die Stimmung war gut, zahlreiche ZuhörerInnen erschienen. Allein das Wetter hielt sich nicht an die zugesagte Voraussage und so waren wir und unsere Noten allsbald durchdringend durchfeuchtet. 
Immerhin haben wir unser Vorspiel und ein wenig "Geh aus mein Herz"  mit zwei gesungenen Versen zu Gehör gebracht. Nach kurzer Andacht und einem Schlußsegen von Pfarrerin Martzy machten sich alle auf den Weg nach Hause -  zum Trocknen.

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am Samstag und Sonntag, 3.4.Juli
Was haben wir dieses Wochenende genossen!
Was in Ulm an einem Ort dieses Jahr nicht möglich war fand im ganzen
Land mit demselben Programm an vielen Orten statt.
Am Samstag gab es "Blitzblech" an verschiedenen Plätzen plötzlich auftauchende und muszierende BläserInnen. Bei tollem Sommerwetter genossen wir mit großer Spielfreude die Auftritte im Freien.

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Wie schön und idyllisch ließ es sich in der Wörth musizieren.

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Unterwegs zum nächsten "Einsatzort"

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Dieser Ort ist wohl nicht schwer zu erraten.

Am Sonntagmorgen

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Nach dem Frühchoral vom Martinsturm haben wir gemeinsamen einen wunderschönen Gottesdienst erlebt und mitgestaltet. Nach mittäglicher Stärkung sind wir noch einmal zusammen durch die Stadt gezogen und haben manchen Ort zum Klingen gebracht.
Mit einem Schlußblasen vor der Martinskirche einschließlich vollem Geläut und "Gloria" endete für uns ein gelungener Landesposaunentag auf dem Land.

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