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  • Last Modified: Montag 25 Oktober 2021, 14:13:38.

DOW012021

Deutscher Orchesterwettbewerb in Langenau zu Gast

Langenau (hjh) Deutschlands größte Meisterschaft für Amateurorchester kam am Sonntag, 10. Oktober 2021 zum  Evangelischen PosaunenChor nach Langenau.

„In diesem Jahr ist alles anders – aber wir freuen uns sehr, dass der Wettbewerb nach einer Sommerpause nun auf Hochtouren läuft“, sagt Prof. Dieter Kreidler, Vorsitzender der Gesamtjury.
 „Wohlwissend, dass die Proben- und Arbeitsbedingungen nicht ideal sind und von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt sind, freuen wir uns doch sehr über das große Interesse der Orchester, an dem Wettbewerb auch unter den veränderten Bedingungen teilzunehmen“.
Rund 60 nationale Ensembles mit rund 3000 Musikerinnen und Musikern nehmen derzeit an dem vom Deutschen Musikrat getragenen virtuellen Orchesterwettbewerb teil.

Eigentlich war alles ganz anders geplant.
Im November 2019 traten die Langenauer Posaunenchorbläser*innen unter der Leitung von Chorleiter Hans-Jörg Häge beim Landesorchesterwettbewerb in Metzingen in der Kategorie "Posaunenchöre" an, bekamen einen Preis und als Kategoriebester die Weiterleitung zum deutschen Finale des Orchesterwettbewerbes nach Bonn über Himmelfahrt 2020.
Das Hotel und die Mietwagen waren bereits gebucht, da machte die Coronapandemie einen Strich durch die ganzen Planungen.

In diesen Wochen und Monaten sind nun die Aufnahmeteams in Deutschland unterwegs und nehmen die musikalischen Beiträge unter einheitlich gesetzten und dadurch vergleichbaren Klangstandards in professioneller Tonqualität auf.
Die Ensembles präsentieren ihr Programm unter Corona-Schutzbedingungen wie bei einem normalen Wettbewerbsauftritt.
 
Am 10. Oktober 2021 war es dann soweit und der Posaunenchor nahm am virtuellen Deutschen Orchesterwettbewerb „virtuell. virtuos.“ teil.

Im Wettbewerbsprogamm präsentierten die Langenauer Kirchenmusiker das viersätzige Pflichtstück "Divertimento für Blechbläser" von Stefan Mey mit Zitaten aus Werken von L.v.Beethoven, das 10stimmige zeitgenössische Werk "Horn des Phönix"  von Christoph Georgii, "Sestetto" von Jürgen Pfiester und das "Allegro" aus dem Concerto B-Dur von Antonio Vivaldi.

Als Beobachter des Deutschen Musikrates reiste Herr Helmut Schubach, Projektleitung des Deutschen Orchesterwettbewerb, aus Bonn an. In seiner Begrüßung freute er sich über unser Engagement in dieser besonders auch für Musiker und Künstler so harten Coronazeit. Nach seinen Angaben nehmen ca. 60% der ursprünglich zum DOW-Finale nach Bonn gemeldeten Ensemble an dem virtuellen DOW teil.  

Für Kirchenmusiker Hans-Jörg Häge und seine Musiker*innen war es wichtig, den Spannungsbogen nach dem Erfolg in Metzingen nicht einfach abreißen zu lassen, sondern mit der Teilnahme am virtuellen Finale das Projekt "Deutscher Orchesterwettbewerb" stimmig abschließen zu können. Und das scheint nach Aussagen alle Teilnehmenden gelungen.     

Die Audio- und Videoaufnahmen werden den Orchestern im Anschluss kostenfrei für die eigene Medienarbeit zur Verfügung gestellt. Das Team des Deutschen  Orchesterwettbewerbs wird die Aufnahmesessions in den sozialen Medien unter den Hashtags #Abstandundzusammenhalten, #GemEinsameSpitze und #VirtuellVirtuos begleiten und dokumentieren.

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden nach Abschluss aller Aufnahmen im November 2021 von einer Jury bewertet und ausgezeichnet.

Mit einem wunderschönen Programm unter dem Motto:
"Geh aus mein Herz und suche Freud" wollten wir unsere ZuhörerInnen mit einem Abendständchen am Sonnenhof und in der Wörth erfreuen.
Nach genauer Beobachtung verschiedener Wetterapps und einigen abstimmenden Telefonaten wurde beschlossen es zu riskieren und so trafen wir uns am Sonnenhof.
Die Stimmung war gut, zahlreiche ZuhörerInnen erschienen. Allein das Wetter hielt sich nicht an die zugesagte Voraussage und so waren wir und unsere Noten allsbald durchdringend durchfeuchtet. 
Immerhin haben wir unser Vorspiel und ein wenig "Geh aus mein Herz"  mit zwei gesungenen Versen zu Gehör gebracht. Nach kurzer Andacht und einem Schlußsegen von Pfarrerin Martzy machten sich alle auf den Weg nach Hause -  zum Trocknen.

Serenade01       Serenade02

am Samstag und Sonntag, 3.4.Juli
Was haben wir dieses Wochenende genossen!
Was in Ulm an einem Ort dieses Jahr nicht möglich war fand im ganzen
Land mit demselben Programm an vielen Orten statt.
Am Samstag gab es "Blitzblech" an verschiedenen Plätzen plötzlich auftauchende und muszierende BläserInnen. Bei tollem Sommerwetter genossen wir mit großer Spielfreude die Auftritte im Freien.

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Wie schön und idyllisch ließ es sich in der Wörth musizieren.

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Unterwegs zum nächsten "Einsatzort"

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Dieser Ort ist wohl nicht schwer zu erraten.

Am Sonntagmorgen

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Nach dem Frühchoral vom Martinsturm haben wir gemeinsamen einen wunderschönen Gottesdienst erlebt und mitgestaltet. Nach mittäglicher Stärkung sind wir noch einmal zusammen durch die Stadt gezogen und haben manchen Ort zum Klingen gebracht.
Mit einem Schlußblasen vor der Martinskirche einschließlich vollem Geläut und "Gloria" endete für uns ein gelungener Landesposaunentag auf dem Land.

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Neujahrsempfang

Das Motto "Bella Italia" war bei unserer Serenade so gut angekommen, dass wir auch zum diesjährigen Gemeindeabend zu diesem Thema eingeladen haben. So fanden sich die Besucherinnen und Besucher im passenden Farbdreiklang rot-weiß-grün unter den Wimpeln, die Ihnen schon aus der Martinskirche bekannt waren, wieder.

 

Gemeinde1902


Das Programm war wie immer bunt gemischt. Musikalisch italienisch geprägt, mit kurzweiligen Darbietungen gespickt und beendet mit dem Übergang zum Advent.

Für Ihr langjähriges musikalisches Wirken  wurden zwei Bläserinnen und ein Bläser von den Bezirksposaunenwarten Hans-Jörg Häge und Walter Sailer geehrt.
Katja Wiesmüller und Friederike Lux-Bosch für 20 Jahr und Joe Weber für 40 Jahre.

Gemeinde1901

 

Die Nacht war kurz, denn am nächsten Morgen trafen wir uns zum Gottesdienst in der Martinskirche den wir festlich mit gestalteten.
Wir feierten Abendmahl zusammen und beendeten unseren diesjährigen Geburtstag mit einem gemeinsamen Mittagessen.

Advent1901